Schon wie­der ein Jahr rum. Meine Güte. Hier ist der tra­di­tio­nelle Jah­res­end­fra­ge­bo­gen, wie man ihn als deut­scher Blog­ger aus­fül­len muss.

  1. Zuge­nom­men oder abge­nom­men? — Vor al­lem zum Jah­res­ende hin zu­ge­nom­men.
  2. Haare län­ger oder kür­zer? — Un­ver­än­dert.
  3. Kurz­sich­ti­ger oder weit­sich­ti­ger? — Im glei­chen Maße kurz­sich­tig, so­weit ich das be­ur­tei­len kann. Ich trage meine Brille nach wie vor nur zum Au­to­fah­ren und wenn ich bei Vor­trä­gen et­was auf den Fo­lien er­ken­nen möchte.
  4. Mehr Kohle oder weni­ger? — Ge­nug.
  5. Mehr aus­ge­ge­ben oder weni­ger? — Deut­lich mehr. Hoch­zeit und drei Wo­chen USA ha­ben deut­li­che Spu­ren in der Por­to­kasse hin­ter­las­sen.
  6. Mehr be­wegt oder weni­ger? — Meine Lauf­sta­tis­ti­ken sa­gen: 2013 bin ich ins­ge­samt 265,50 Kilo­me­ter ge­lau­fen, 2014 wa­ren es 339,27. Ich bin selbst über­rascht, dass es eine Stei­ge­rung gab, erst recht eine so deut­li­che. Der Grund da­für dürfte in den re­gel­mä­ßi­gen Mor­gen­run­den lie­gen, die wir im Som­mer mach­ten. (Um sechs Uhr mor­gens auf­ste­hen um Sport zu trei­ben. Ich weiß auch nicht, was da mit uns los war.)
  7. Der hirn­ris­sigste Plan? — In­ner­halb we­ni­ger Mo­nate ei­nen Mas­ter­ab­schluss ma­chen, hei­ra­ten, eine große Hoch­zeits­reise an­tre­ten und Do­zent wer­den. Ich wusste vor­her, dass 2014 ein ein­zi­ger gro­ßer Stress­test wird und habe das Aus­maß trotz­dem un­ter­schätzt.
  8. Die gefähr­lichste Unter­neh­mung? — Ein­fach so durch den Wil­den Wes­ten fah­ren? Ach nee, so schlimm war es nicht.
  9. Die teu­erste Anschaf­fung? — Eine Ehe­frau. (Ich denke aber, das amor­ti­siert sich über die Jahre.)
  10. Am meis­ten tele­fo­niert mit …? — Te­le­fo­nie­ren? Mit mei­ner Che­fin wahr­schein­lich, weil ich an­sons­ten kaum noch te­le­fo­niere, schon gar nicht pri­vat.
  11. TV-Serie des Jah­res? — Keine Zeit für Se­rien, lei­der. Habe die En­den von Brea­king Bad und How I Met Your Mo­ther ge­se­hen und da­nach keine neue mehr an­ge­fan­gen.
  12. Erkennt­nis des Jah­res? — Wie schnell Dinge vor­bei sein kön­nen, auf die man so lange hin­ge­ar­bei­tet hat.
  13. Be­ste Idee/Entscheidung des Jah­res? — Jede ein­zelne Ent­schei­dung war rich­tig, aber Ja zu sa­gen war na­tür­lich die be­ste da­von.
  14. Schlimms­tes Ereig­nis? — Es pas­sie­ren in mei­nem klei­nen Le­ben sel­ten wirk­lich schlimme Dinge und 2014 war so ein Jahr, in dem nie­mand mei­ner Liebs­ten ge­stor­ben oder ernst­haft er­krankt wäre, auch sonst gab es nichts, von dem ich län­ger als ein paar Tage dachte, es wäre ir­gend­wie schlimm. Ich kann mich wohl glück­lich schät­zen.
  15. Schöns­tes Ereig­nis? — Die Hoch­zeit und die an­schlie­ßende Reise.
  16. Stadt des Jah­res? — Bonn. Ich fühlte im ab­ge­lau­fe­nen Jahr zum ers­ten Mal rich­tig, dass das „meine Stadt“ ist. Man könnte auch sa­gen, ich bin an­ge­kom­men.
  17. Ge­tränk des Jah­res? — Och.
  18. Es­sen des Jah­res? — Ich liebe Bur­ger.
  19. Das beein­dru­ckendste Buch? — Die bei­den Herrndorf-Bücher „Ar­beit und Struk­tur“ und „Bil­der dei­ner gro­ßen Liebe1 wa­ren ne­ben der Voll­endung der Harry-Potter-Reihe die High­lights mei­nes Le­se­jah­res.
  20. Der ergrei­fendste Film? — Wie­der ein fil­mar­mes Jahr ohne High­lights.
  21. Die be­ste Mu­sik? — 2014 war kein gu­tes Mu­sik­jahr für mich. Ich habe ein­fach zu we­nig da­von ge­hört. Was echt schade ist. (Ei­nen Kan­di­da­ten für die schlech­teste Mu­sik je­doch hätte ich: Atem­los.)
  22. Wort des Jah­res? — Hoch­zeit.
  23. Die meiste Zeit ver­bracht mit …? — K. na­tür­lich. Vor al­lem im Ok­to­ber, der Mo­nat, den wir fast ohne Un­ter­bre­chung 24 Stun­den am Tag zu­sam­men wa­ren und uns nur ganz, ganz sel­ten an die Gur­gel ge­gan­gen sind.
  24. Die schönste Zeit ver­bracht mit …? — K. na­tür­lich. Vor al­lem im Ok­to­ber, der Mo­nat, den wir fast ohne Un­ter­bre­chung 24 Stun­den am Tag zu­sam­men wa­ren und uns ganz doll knud­de­lig viel lieb hat­ten.
  25. Ver­liebt? — Sage ich doch!
  26. Vor­herr­schen­des Ge­fühl 2014? — Stress. Glück. Zu­frie­den­heit.
  27. 2014 zum ers­ten Mal ge­tan? — Ei­nen Mo­nat Ur­laub ge­nom­men und rum­ge­reist. Do­ziert.
  28. 2014 nach lan­ger Zeit wie­der ge­tan? — In den USA ge­we­sen.
  29. Drei Dinge, auf die ich gut hätte ver­zich­ten kön­nen? — Stress, Hek­tik, Un­ge­mach.
  30. Die wich­tigste Sa­che, von der ich jeman­den über­zeu­gen wollte? — Ein grö­ße­res Pu­bli­kum wollte ich auf Eng­li­sch von der Not­wen­dig­keit von So­cial Me­dia über­zeu­gen. War eher so mit­te­l­er­folg­reich.
  31. Das schönste Ge­schenk, das ich jeman­dem ge­macht habe? — Meine Liebe. (Würg! Ge­fühle!)
  32. Das schönste Ge­schenk, das mir je­mand ge­macht hat? — Ihre Liebe. (S.o.)
  33. 2014 war mit ei­nem Wort …? — Wich­tig.
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