Medienkonsum März 2018

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Ein durch­wach­se­ner Monat mit eini­gen Low­lights im Serien- und Film­busi­ness. Dafür durf­te ich schö­ne Bücher lesen, das ist doch auch was.

📗 Gelesene Bücher

J. D. Salinger, Eike Schönfeld (Übers.): Der Fänger im Roggen

⭐⭐⭐⭐ Eines der Bücher, die ich unbe­dingt mal gele­sen haben woll­te. Vor fünf Jah­ren hat­te ich da mal eine Lis­te erstellt, die ich immer noch auf dem Schirm habe. Und es hat sich gelohnt, das ist ein sehr gutes Buch.

Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker

⭐⭐⭐ Und das ist ein Klas­si­ker, der nicht auf mei­ner Lis­te stand. Ich sah das Buch beim Bücher­shop­ping in Düs­sel­dorf und griff ohne wei­ter nach­zu­den­ken zu. Es ist inter­es­sant, aber nicht welt­be­we­gend. Mir ist nicht so ganz klar, war­um Die Phy­si­ker so ein Erfolg waren/sind, aber viel­leicht ist es wirk­lich bes­ser, das Thea­ter­stück im Thea­ter zu sehen.

Heinz Strunk: Jürgen

⭐⭐⭐ Ein okay­er Strunk, aber sowohl „Fleisch ist mein Gemü­se“, als auch (und ganz beson­ders) „Der gol­de­ne Hand­schuh“ haben mehr Ein­druck hin­ter­las­sen. Ein soli­des Werk.

Meike Winnemuth: Das große Los

⭐⭐⭐⭐ Das Buch lag wirk­lich lan­ge unge­le­sen bei mir rum. Ein biss­chen lag das dar­an, dass ich fürch­te­te, der schö­ne Ein­druck von Winne­muths Rei­se, den ich wäh­rend­des­sen in ihrem Blog gewann, kön­ne ver­lo­ren gehen. Oder da stün­den ein­fach nur Sachen im Buch, die ich schon längst ken­ne. Nichts davon ist ein­ge­tre­ten. Viel­leicht, weil so viel Zeit ver­gan­gen ist. Ganz sicher aber, weil Mei­ke Winne­muth einen mit­zu­neh­men ver­steht. Jede Höhe, jede Tie­fe ihrer ein­jäh­ri­gen Welt­rei­se gibt sie authen­tisch wie­der. Es wird an kei­ner Stel­le lang­wei­lig; nicht ein­mal dann, als sie einen Brief an ihr jün­ge­res Ich schreibt, was sonst meis­tens pein­lich gerät. Es ist ein schö­nes Buch, das Lust aufs Rei­sen macht.

📺 Beendete Serienstaffeln

Modern Family (Staffel 6)

⭐⭐⭐⭐ Unver­än­dert eine schö­ne Serie.

Grimm (Staffel 4)

⭐⭐ Ach. Ach! Auf der einen Sei­te: Yeah, Juli­et­te bekommt mal so rich­tig Cha­rak­ter, das ist schön. Auf der ande­ren Sei­te: So vie­le What-the-Fucks, man weiß gar nicht, über was man zuerst den Kopf schüt­teln soll: „Du bist ein Grimm, du wirst gebraucht!“ Oder dass Tru­bel wie­der auf­tau­chen muss. Oder Ada­lind mit ihrem Balg. Ach.

Grimm (Staffel 5)

⭐ Die Serie dreht end­gül­tig ab. Ich mei­ne, ernst­haft, nazi­haf­te Ver­schwö­run­gen und ein Darth-Vader-Verschnitt? Man merkt der Serie in jeder Faser an, dass die Autoren kei­ne Idee mehr hat­ten, wie man den simp­len Plott wei­ter­stri­cken kann. Nur noch eine hal­be Staf­fel, dann haben wir es geschafft. Davor aber brau­chen wir erst­mal was Neu­es.

Star Trek: The Next Generation (Staffel 7)

⭐⭐⭐⭐⭐ Und dann war es vor­bei, das ers­te Mal, dass ich TNG voll­stän­dig und auf Eng­lisch gese­hen habe. Ich bin etwas weh­mü­tig, denn in der letz­ten Staf­fel waren noch ein­mal rich­tig gute Fol­gen dabei. Ich wer­de die Crew ver­mis­sen, denn so bald wer­de ich die Hel­den mei­ner frü­hen Jugend wohl nicht mehr sehen.

🎞 Gesehene Filme

Sleepless (2017)

⭐⭐ Mei­ne Güte, was für ein Unsinn. Ein gan­zer Film ohne eine wirk­li­che Hand­lung, das muss man erst ein­mal hin­krie­gen.

Bullyparade: Der Film (2017)

⭐⭐ Man kann es Bul­ly Her­big und sei­nen Kol­le­gen nicht vor­wer­fen, auch noch den letz­ten Trop­fen aus der erfolg­rei­chen gleich­na­mi­gen Fern­seh­sen­dung zu pres­sen. Aber herr­je, ich hät­te mein Geld zurück­ge­for­dert, wäre das nicht in Ama­zon Prime ent­hal­ten gewe­sen. (Und, okay, ein paar Mal habe ich dann doch gelacht.)


Legen­de:
⭐ Grau­en­haft, nicht zu ertra­gen
⭐⭐ Ich habe durch­ge­hal­ten
⭐⭐⭐ Soli­der Durch­schnitt
⭐⭐⭐⭐ Sehr gut, zu emp­feh­len
⭐⭐⭐⭐⭐ Außer­ge­wöhn­li­che Spit­zen­klas­se


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