Frankreich Frankreich 4:2 Kroatien Kroatien

1:0 Man­džu­kić (18., Eigen­tor, Griez­mann)
1:1 Perišić (28., Vida)
2:1 Griez­mann (38., Hand­elf­me­ter)
3:1 Pog­ba (59., Griez­mann)
4:1 Mbap­pé (65., Lucas)
4:2 Man­džu­kić (69.)

So vie­le Tore in einem Fina­le!

Im Spiel kla­rer Favo­rit gegen Under­dog gewann der kla­re Favo­rit. Es ist dann am Ende halt doch so, dass sich Qua­li­tät durch­setzt. Da ist es auch schon egal, ob das ers­te Tor durch eine Schwal­be begüns­tigt oder der Han­d­elft­me­ter zumin­dest dis­kus­si­ons­wür­dig war. Spä­tes­tens mit den Toren drei und vier hat Frank­reich gezeigt, dass sie ver­dient zum zwei­ten Mal Welt­meis­ter wur­den.

Respekt natür­lich an Kroa­ti­en, die sich mit sehr viel Lei­den­schaft ins Fina­le gekämpft haben. Damit hat­te vor dem Tur­nier nie­mand gerech­net; umso mehr muss man die­se Leis­tun­gen aner­ken­nen. Nach drei K.o.-Runden-Spielen mit Ver­län­ge­rung reich­te die Pus­te nicht mehr für die Rie­sen­über­ra­schung.

Frank­reich fliegt dann also 2022 in der Vor­run­de raus.


So alles in allem …

… war es eine beson­de­re und son­der­ba­re WM,

  • weil – bis auf Frank­reich – alle gro­ßen Titel­an­wär­ter frü­her (Deutsch­land) oder spä­ter (Bra­si­li­en) über­ra­schend aus dem Tur­nier flo­gen;
  • weil es in 64 Spie­len nur ein ein­zi­ges 0:0 gab;
  • weil ande­rer­seits knapp die Hälf­te der Tore nach Stan­dard­si­tua­tio­nen fie­len;
  • weil über­haupt Defen­si­ve und Feh­ler­ver­mei­dung alle erfolg­rei­chen Mann­schaf­ten aus­zeich­ne­te, was der Attrak­ti­vi­tät des Fuß­balls nicht immer half;
  • weil Eng­land ein Elf­me­ter­schie­ßen gewann.

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