Eine die­ser Wochen, an deren Ende man sich fragt, wo die Zeit hin ist. Tags­über Arbeits­stress, abends Baby­be­spa­ßung – in die­ser Woche oft allei­ne – dann ins Bett und da capo.

Sams­tag­abend war Klein-Lea auf ihrer ers­ten Par­ty, einem 40. Geburts­tag. Anfangs war sie sehr neu­gie­rig und fröh­lich, aber als sie müde wur­de, kipp­te die Stim­mung, dann war sie auch nicht mehr zu beru­hi­gen, sodass wir kurz nach 21 Uhr schon wie­der nach Hau­se muss­ten. Kür­zes­te Par­ty ever.

Es ist Vor­weih­nachts­zeit. Zwar freue ich mich am ers­ten Advent immer über Deko, Scho­ko­la­de und Weih­nachts­lie­der, aber der Stress erstickt das dann erfah­rungs­ge­mäß wie­der sehr schnell. Nach den Auto­bahn­weih­nachts­ta­gen bin ich dann immer so durch, dass die weni­gen frei­en Tage nicht aus­rei­chen, um wie­der auf Nor­mal­null zu kom­men. Ich freue mich jetzt schon.

* * *

Wenn du nichts zu schrei­ben weiß’,
mach doch die­sen Fra­ge­scheiß.

Alte Blog­ger­weis­heit

760. Wür­dest du es selbst weni­ger gut haben wol­len, wenn es dadurch allen Men­schen bes­ser gin­ge?
Das kommt dar­auf an, über wel­che Dimen­sio­nen wir reden. Rea­lis­tisch wür­de es bedeu­ten, wenn es mir „weni­ger gut“ gin­ge, dass dann „alle“ qua­si genau­so viel wie vor­her hät­ten. So dicke habe ich es auch nicht, dass davon 7,5 Mil­li­ar­den Men­schen eine mess­ba­re Ver­bes­se­rung erfüh­ren. Wenn ich aber bei­spiels­wei­se auf einen Steu­er­vor­teil ver­zich­ten müss­te, damit es bes­se­re Sozi­al­leis­tun­gen für ande­re gibt, wäre ich sofort dabei.

761. Glaubst du an den Zufall?
Das ist kei­ne Fra­ge des Glau­bens. Ech­ten Zufall gibt es nicht. Aber es gibt vie­les, das uns zufäl­lig vor­kommt, weil wir es kau­sal nicht her­lei­ten kön­nen (oder wol­len), weil wir die Ursa­chen nicht ken­nen (wol­len) oder ein­fach an Bestim­mung, Schick­sal, einen Gott oder was auch immer glau­ben.

763. In wem hast du dich vor Kur­zem wie­der­erkannt?
In mei­ner Toch­ter.

767. Hast du ein Lächeln, das du nur für Fotos auf­setzt?
Ja.

768. Wen rufst du zuerst an, wenn du eine gute Nach­richt hast?
Nie­man­den. Ich rufe doch nicht an! Ent­we­der erzäh­le ich es per­sön­lich (wenn ich es bis zum Zeit­punkt des Tref­fens aus­hal­te) oder schrei­be der Per­son auf dem schnells­ten Weg. Wel­che Per­son das ist, hängt natür­lich von der Art der Neu­ig­keit ab.

773. Wel­che Tra­di­ti­on wird über­be­wer­tet?
Grund­sätz­lich jede. Tra­di­tio­nen sind meist Din­ge, die man macht, weil man nicht zu viel nach­den­ken möch­te. War halt schon immer so, haben wir nie anders gemacht, schon die Urgroß­el­tern hät­ten sich das nicht anders vor­stel­len kön­nen. Tra­di­tio­nen sind etwas, das eine Gesell­schaft unge­heu­er aus­brem­sen kann, das sie manch­mal auch bewusst ein­setzt, um sich von ande­ren abzu­gren­zen. Tra­di­tio­nen kön­nen aber folg­lich auch iden­ti­täts­stif­tend und ver­bin­dend wir­ken und es gibt natür­lich auch Tra­di­tio­nen, die Gutes bewir­ken. Trotz­dem, sobald jemand Tra­di­ti­on als wich­ti­gen Grund für etwas nennt, wer­de ich hell­hö­rig.

783. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau recht­zei­tig?
Ich bemü­he mich schon, ein guter Deut­scher zu sein und immer ein paar Minu­ten (nicht zu vie­le!) vor dem ver­ein­bar­ten Zeit­punkt auf­zu­tau­chen. Gelingt mir lei­der nicht immer. Gera­de wenn ich Stress habe, die Weg­zeit falsch ein­schät­ze oder von ande­ren Tran­tü­ten abhän­gig bin, kann es auch mal ein paar Minu­ten spä­ter wer­den.

791. Was ist der selt­sams­te Ort, an dem du jemals auf­ge­wacht bist?
Kreiß­saal.

799. Was singst du unter der Dusche?
In den ers­ten sech­zig Minu­ten des Tages rede ich nicht ein Wort mehr, als für die Ver­mei­dung gro­ßer Kata­stro­phen unbe­dingt nötig ist. Was lässt dich den­ken, ich wür­de statt­des­sen sin­gen? Aus­ge­rech­net ich!

Die Fra­gen stam­men übri­gens übri­gens ursprüng­lich mal aus dem Flow-Magazin, Johan­na von pink​-​e​-pank​.de hat dar­aus eine per­sön­li­che Blog-Challenge gemacht und Bey­han von my​-herz​blut​.com hat das PDF gemacht. (Fuß­no­te von Chris­ti­an geklaut.)

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