Puh, es ist irgendwie anstrengend, auf diese Weise Tagebuch zu führen. Aber alleine, dass ich einen halben Monat brauche, um den Vormonat zu berichten, zeigt ja schon, wie toll ich dazu käme, einen häufigeren Turnus zu etablieren.
Der Mai jedenfalls war ziemlich wild. Ich schlief davor ein halbes Jahr lang keine einzige Nacht in einem anderen Bett als meinem eigenen. Und dann ging es auf einmal los mit Auswärtsfahrten, eieiei. Das war schon ein aufregender Monat. Aber lies selbst!

Freundschaftsjubiläum: Vor zwanzig Jahren lernte ich meine spätere Trauzeugin kennen und zusammen mit einer damaligen Arbeitskollegin und ihrem heutigen Ehemann bildeten wir eine Clique, wie wir alten Leute sagen, die viel zusammen unternahm und eine Menge Spaß hatte. Das Leben hat uns auseinandergerissen, die eine Familie ist in die eine Richtung gezogen, die andere ganz weit weg in die andere, nur wir haben uns ortstechnisch kaum verändert. Unser Zwanzigjähriges nahmen wir zum Anlass, das verlängerte Wochenende zum 1. Mai gemeinsam in einem großen Ferienhaus zu verbringen. Wir trafen uns in der fränkischen Grenzregion zwischen Baden-Württemberg und Bayern auf dem platten Land. Es war sehr schön, die Kinder waren fast nur im weitläufigen Garten unterwegs und kaum gesehen. Wir machten auch Ausflüge, was bei drei Familien natürlich auch mal anstrengend war. Als wir dann abends aber zusammensaßen und Karten- und Brettspiele auspackten, war es wieder wie 2006.
(Im letzten Monatsbericht gab es übrigens schon eine kurze Geschichte von der Anreise.)
BarCamp Bonn: Zum elften Mal schon luden Sascha und ich zum Barcamp ein. Es war eines der besten, die wir bisher hatten. Mehr dazu hatte ich schon im eigenen Beitrag geschrieben.
Republica: Und eine Woche später war ich schon auf den Weg nach Berlin. Ich besuchte mal wieder die dortige Digitalkonferenz. Auch darüber habe ich schon ausführlich geschrieben. Ich komme übrigens zu einem ähnlichen Ergebnis wie Der Spiegel, aber weniger polemisch und auf Grundlage tatsächlicher Erlebnisse.
Wangerooge: Ich kam spätabends aus Berlin zurück und am nächsten Tag ging es schon auf in den Norden. Mit einer Freundesfamilie ging es über ein verlängertes Pfingstwochenende auf die zweitkleinste friesische Insel. Auf der kleinsten, auf Baltrum, bekam ich immer schnell einen Inselkoller, ich war also vorgewarnt. So schlimm war es dann aber gar nicht. Wangerooge ist schon sehr nett. Obwohl wir gar nicht so viel von der Insel gesehen haben. Wenn wir nicht am Strand waren, verbrachten wir die Zeit im Ferienhäuschen. Wir machten nur Ausnahmen für eine kurze, kindgerechte Wattwanderung (die Autokorrektur machte daraus „windgerecht“ und das trifft ebenfalls zu) und einen Restaurantbesuch am Abend. Ich glaube, ich möchte da schon noch einmal hin, dann aber auch ein, zwei Spaziergänge machen.



Zoo Neuwied: Das Wochenende danach waren wir mit einer anderen Freundesfamilie im Zoo von Neuwied. Eingesperrte Tiere ansehen ist nicht meine größte Freude, aber was tut man nicht alles für die Kinder. Und dieser Zoo, von den Dimensionen natürlich nicht vergleichbar mit dem Kölner, ist sehr übersichtlich, man kann die Tiere noch sehr nah erleben. Am tollsten fanden die Kinder dann aber den Spielplatz und da fragte ich mich schon kurz, ob sich die Fahrt dafür gelohnt hat. Aber ich will nicht meckern, immerhin sprangen ein, zwei Fotos heraus.



Und dann war der Mai auch schon wieder vorbei.
Vielen Dank fürs Lesen! Du möchtest mir etwas Gutes tun? Du möchtest keinen Beitrag mehr verpassen? Hier findest alle Informationen dazu! Meinen großen Dank schicke ich dir schon vorab: 💜

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