Cover des Donald-Magazins
Cover (© Ehapa-Verlag)

Durch einen DWDL-Artikel auf­merk­sam gewor­den, habe ich mal 5 Euro tief in die Tasche gegrif­fen und mir - vor ein paar Wochen schon - das Donald-Magazin gekauft. Eher aus sen­ti­men­ta­len Grün­den, denn so rich­tig wuss­te ich trotz des Arti­kels nicht, was mich in einer Lifestyle-Zeitschrift aus Enten­hau­sen erwartet.

DWDL-Chef Lücker­ath äußert die Ver­mu­tung, dass die­se ein­ma­li­ge Aus­ga­be, die zur Fei­er des 60. Geburts­tags des Micky-Maus-Magazins her­aus­ge­ge­ben wur­de, nicht ganz so ein­ma­lig sein könn­te. Nach­dem ich die Zeit­schrift durch hat­te, möch­te ich sagen: Hof­fent­lich doch!

Es ist nett für einen wie mich, der sei­ne Kind­heit zwi­schen Micky Maus und Lus­ti­gem Taschen­buch ver­bracht hat, mal wie­der die Figu­ren zu sehen. Sogar den Comic, der in der Zeit­schrift ein­ge­bun­den ist, habe ich ver­schlun­gen, als wäre ich gera­de sie­ben. Nur, lei­der besteht die Zeit­schrift haupt­säch­lich eben nicht aus Comics, son­dern aus Arti­keln, Fotos und Inter­views, die alle auf manig­fal­ti­gen Wegen eine Ver­bin­dung zum Disney-Kosmos her­stel­len. Meis­tens miss­lingt das, weil Micky, Donald und Co. ein­fach nicht in die ech­te Welt gehören.

Soll­te das Maga­zin die Absicht ver­fol­gen, 30+-Jährige dar­über nach­den­ken zu las­sen, ob sie mal wie­der ein Lus­ti­ges Taschen­buch kau­fen soll­ten - es könn­te funk­tio­nie­ren. (Könn­te, bei mir zumin­dest hat nicht ein­mal das geklappt.) Soll­te Donald (mit dem arg ver­un­glück­ten Copyright-C im Namen) tat­säch­lich in Serie gehen, zweif­le ich ernst­haft am Erfolg.

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