Juhu, ein Stöck­chen! Viel zu lange her, dass diese Din­ger durch die Blogs ge­wan­dert sind. Ich will nicht war­ten, bis mich je­mand auf­for­dert, ist ja auch keine Da­men­wahl hier, des­halb müsst ihr da jetzt durch. (Danke an Frau Don­ner­hall für das Stöck­chen­schnit­zen!)

Blogger-Typ: Spon­tan­blog­ger mit Angst vor Un­ders­ha­ring und der dar­aus fol­gen­den Eta­blie­rung fes­ter Blog­ter­mine und The­men.

Ge­rät­schaf­ten di­gi­tal: Nun. Ein MacBook Air, das meis­tens ein Desk­toprech­ner ist, dort an ei­nen rie­si­gen Mo­ni­tor an­ge­schlos­sen und mit ex­ter­ner Tas­ta­tur und Maus ver­se­hen ist; Ent­ste­hungs­ort fast al­ler Blog­bei­träge. Für Ed­wins und Er­klär­bärgra­fi­ken nutze ich ein bil­li­ges Gra­fik­ta­blett. Hinzu kom­men mein Trage-ich-sogar-mit-aufs-Klo-Device Samsung Ga­laxy S III, ein iPad und ein Ne­xus 7. Das Kindle Pa­perw­hite liegt meis­tens auf dem Nacht­tisch. Ei­nen Ar­beits­lap­top und habe ich auch noch und bald auch wie­der ein Arbeits-iPhone, aber darum geht’s ja hier nicht, oder?

Ge­rät­schaf­ten ana­log: Fürs Be­ruf­li­che ein A4-Notizbuch (Buch, nicht Büch­lein), an­sons­ten trage ich im­mer ein klei­nes A6-Moleskine mit mir rum, dazu ei­nen Blei­stift und ei­nen Ku­gel­schrei­ber. (Uni-Vorlesungen er­fasse ich mit mei­nem Superduper-inklusive-Gravur-Tintenfüllhalter auf ei­nen 08/15-Collegeblock.)

Ar­beits­weise: Lan­ger An­lauf, kurze Aus­füh­rung.

Notizbuch mit Stift

Wel­che Tools nutzt du zum Blog­gen, Re­cher­chie­ren und Bookmark-Verwaltung?

Zum Blog­gen ver­wende ich seit 1ppm Word­Press, ein­fach aus Be­quem­lich­keit (auch wenn ich es mir nicht ver­knei­fen konnte, ein ei­ge­nes Theme da­für zu bas­teln). Word­Press wird fast aus­schließ­lich über die Stan­dard­ein­ga­be­maske be­füllt, ganz sel­ten über of­fi­zi­elle Apps. Zur Re­cher­che dient mir mein von der An­zahl der Quel­len her et­was auf­ge­bläh­ter Fee­dre­a­der (Fe­ver FTW). In­ter­es­sante Links lan­den (teil­weise schon in­klu­sive Kom­men­tar) bei De­li­cious, wenn ich sie in mei­nen Linkschauen wei­ter­ver­wen­den möchte, an­sons­ten un­kom­men­tiert ent­we­der bei Quote​.fm oder di­rekt bei Twit­ter; die eine Wei­ter­ver­wen­dung schließt die an­dere nicht aus. Lange Texte la­gere ich gerne in In­sta­pa­per zwi­schen.

Wo sam­melst du deine Blo­g­ideen?

Die ganz va­gen Ideen lan­den im Ideas-Sek­tor von mei­ner WordPress-Installation, da steht dann nur die Idee und noch ma­xi­mal ein bis zwei Stich­punkte. Ideas wer­den al­ler­dings eher sel­ten tat­säch­lich zu Blog­ein­trä­gen. Meis­tens ver­blogge ich Ein­ge­bun­gen di­rekt (mehr zu mei­ner Blog­weise habe ich schon ein­mal in ei­nem ei­ge­nen Ein­trag ge­schrie­ben).

Was ist dein bes­ter Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im In­ter­net?

IFTTT. Ich habe zahl­rei­che Re­zepte lau­fen, die mir zum Bei­spiel meine Delicious-Links in eine Text­da­tei schrei­ben, so dass ich nur noch fer­tig kom­men­tie­ren muss. Ähn­lich läuft es bei den Twitter-Favoriten, die mir schon von IFTTT auf­be­rei­tet wer­den. Für Fo­to­re­cher­chen ver­wende ich zur­zeit gerne Pho­to­pin, das mir zu ei­nem Such­be­griff alle Flickr-Fotos aus­spuckt, die über CC-Lizenz ver­fü­gen. An­sons­ten ist es na­tür­lich ein Witz, dass aus­ge­rech­net das In­ter­net Zeit spa­ren sollte, aber das wurde ja schon mehr­fach an­ge­merkt.

Be­nutzt du eine To-Do-List-App?

Nein. Ich sammle sel­ten To-dos. Wenn es sich nicht ver­mei­den lässt, schi­cke ich mir selbst eine E-Mail, die dann nach Er­le­di­gung ge­löscht wird. Ter­mi­nierte To-dos lan­den in mei­nem Ka­len­der.

Gibt es ne­ben Te­le­fon und Com­pu­ter ein Ge­rät, ohne das du nicht le­ben kannst?

Also auf ein Te­le­fon könnte ich sehr gut ver­zich­ten, je­doch nicht auf den Ta­schen­com­pu­ter. An­sons­ten eher nein, auch wenn ich meine Kamera(s) ganz lieb habe, aber ich könnte auch ohne sie le­ben.

Gibt es et­was, das du bes­ser kannst als an­dere?

Nein.

Was be­glei­tet dich mu­si­ka­li­sch beim Blog­gen?

Am kon­zen­trier­tes­ten bin ich, wenn es um mich herum ru­hig ist. Ich werde dann auch auch ziem­lich lau­ni­sch, wenn man mich aus dem Schreib­fluss reißt.

Wie ist dein Schlafrhyth­mus – Eule oder Nach­ti­gall Ler­che?

Ich bin der Pro­to­typ ei­ner Eule. Ich muss mich abends im­mer un­ter Schmer­zen ins Bett zwin­gen und wa­che un­ter na­tür­li­chen Um­stän­den nie zu ei­ner ein­stel­li­gen Uhr­zeit auf. Meine Blog­texte ent­ste­hen fol­ge­rich­tig in der Re­gel zwi­schen 21 und 1 Uhr.

Eher in­tro­ver­tiert oder ex­tro­ver­tiert?

Am­bi­ver­tiert (danke, Anne, für die Er­in­ne­rung an die­ses Wort). Ei­gent­lich bin ich to­tal in­tro­ver­tiert und am liebs­ten so­wieso für mich al­leine, aber wenn ich muss, dann werde ich halt zur Ram­pensau. Und manch­mal treffe ich mich so­gar frei­wil­lig mit an­de­ren Men­schen.

Wer sollte diese Fra­gen auch be­ant­wor­ten?

Alle, die es noch nicht ha­ben. Zum Bei­spiel Frau Se­ro­to­nic, Herr JAWL oder Frau El­le­bil. Frau Meike täte mich auch in­ter­es­sie­ren tun; ich hörte, sie schreibt an ei­nem Buch.

Der be­ste Rat, den du je be­kom­men hast?

Sei du selbst! Bleib’ wie du bist! Carpe diem! YOLO! Prost!

Noch ir­gend­was wich­ti­ges?

Mehr Stöck­chen! Wir brau­chen mehr Stöck­chen!

Fe­lix sam­melt alle Stöck­chen hier auf ei­nem gro­ßen Hau­fen.

Foto: cc-by to01 via pho­to­pin

11 KOMMENTARE

KOMMENTIEREN