Anne bewarf mich und ich folge diesem Aufruf natürlich gerne. Hier also zwanzig Fakten über mich, die einige vielleicht schon kennen, andere nicht. Oder auch nicht. Oder so.

  1. Mein Lieblingsmaler ist Dürer, einfach, weil er aus Nürnberg kommt. Ansonsten bin ich dem Surrealismus besonders zugetan und dort Fan von Magritte und natürlich Dalí.
  2. In Wirklichkeit habe ich ziemlich wenig Ahnung von der Malerei, bin ihr aber nichtsdestoweniger sehr zugetan, weil ich schöne Bilder einfach zu schätzen weiß.
  3. Ich habe mir in den Neunzigern jeden Nachmittag die Talkshow von Arabella Kiesbauer angesehen. Damals, als es noch neu war.
  4. Ich habe im Physikunterricht der sechsten oder siebten Klasse nicht aufgepasst, als es um Elektrik ging und vermute, genau das ist der Grund, warum ich mir schon bestimmt ein Dutzend Mal einen elektrischen Schlag geholt habe.
  5. Ich finde es bis heute schade, dass ich nie ein normales Studentenleben geführt habe.
  6. Um ein Haar hätte ich Nachrichtentechnik studiert. Am letzten Tag des Immatrikulationszeitfensters zog ich es jedoch vor, auszuschlafen.
  7. In der sechsten Klasse war ich in der Schulgarten-AG.
  8. Ich habe in QBasic programmieren gelernt, weil ich anfangs dachte, das wäre ein Textverarbeitungsprogramm. Ich lernte neunzig Prozent der Sprache durch Druck auf die F1-Taste (Hilfefunktion), den Rest durch Ausprobieren. (Heute weiß ich nicht einmal mehr den Befehl zur Bildschirmausgabe.)
  9. Zum ersten Todestag von Freddie Mercury habe ich mit meinem besten Freund zusammen stundenlang und ohne Unterbrechung MTV angesehen, weil dort zu diesem Anlass einen ganzen Tag lang ausschließlich Queen-Videos ausgestrahlt wurden.
  10. Ich war Administrator in einem Forum, das sich aus einer Splittergruppe des Big-Brother-Forums bildete. Ich wurde als Adminstrator eingesetzt, weil ich freiwillig die Nachtschicht übernehmen wollte.
  11. Als ich in Chicago war, parkte ich das Auto in einem Parkhaus. Ich merkte mir ganz genau, wo dieses Parkhaus war, aber leider nicht, auf welchem Parkplatz ich stand. Die Suche wurde dadurch erschwert, dass ich natürlich auch keine Ahnung hatte, wie mein Leihwagen aussah. Nach endloser Zeit, in der ich panisch in Stechschritt durch das Parkhaus marschierte und immer wieder den Knopf der Fernbedienung drückte, fand ich es wieder. Ich musste auch nur über die Absperrung in der Mitte klettern, um zu ihm zu gelangen. Ich wundere mich bis heute, dass ich zum einen von keinem Sicherheitsbediensteten aufgegriffen wurde, zum anderen nicht mit einem abgelaufenen Parkticket nicht mehr hinausgelassen wurde – schließlich hatte ich ja schon beim Hineingehen ins Parkhaus bezahlt.
  12. Ich verstehe nicht, warum Menschen in Staus ausrasten.
  13. Als ich zum ersten Mal in einem ICE fuhr, ist mir richtig, richtig schlecht geworden. Danach nie wieder.
  14. Das Konzept Fernsehen ist mir mittlerweile sehr fremd geworden. Ich sehe eigentlich nur noch zur Untermalung anderer Aktivitäten fern und wenn ich Fußball sehen möchte.
  15. Dafür höre ich wieder mehr Radio. Und zwar über das Handy.
  16. Als mein Großvater beerdigt wurde, war ich zuhause, weil ich am nächsten Tag eine Prüfung hatte. Höchst dämlich.
  17. Als der 1. FC Nürnberg seinen ersten Titel seit vierzig Jahren holte, saß ich alleine zuhause vor dem Fernseher und jubelte still vor mich hin. Ich hatte die Gelegenheit, in Berlin bei dem Pokalfinale sein zu können, wegen einer Klausur ausgeschlagen. Höchst dämlich.
  18. Immer, wenn ich gefragt werde, welche Musikrichtung ich bevorzuge, antworte ich: "Gute Musik." Weil ich bis heute keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage habe.
  19. Ich lese in jeder freien Minute, sogar während des Zähneputzens. Ich kann allerdings nicht im Auto oder im Bus lesen; da wird mir sofort schlecht.
  20. Ich wäre wirklich gerne Astronaut geworden.

Wie das mit Stöckchen so ist, man wirft es weiter. Also, wenn die Damen Ellebil und Karin sowie die Herren Christoph, Sascha und Sebastian so freundlich wären? Herzlichen Dank!

Nachtrag: Auf besonderen und nur leicht angedeuteten Wunsch würde ich mich zusätzlich auch über zwanzig Fakten der Damen Serotonic und Lobo freuen.

37 KOMMENTARE

  1. Sehr inter­es­sant. Mir gefällt es, zu lesen, wie Men­schen ticken, wie du tickst. Ich könnte noch 100 wei­tere lesen, würd mir jetzt gut gefal­len! :)

  2. Das Pro­blem mit dem Auto-nicht-mehr-finden hat­test du aber nicht nur in Chi­cago. Spon­tan fällt mir noch Schalke ein ;-)

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