In bes­ter Tra­di­ti­on hier mein per­sön­li­cher Jah­res­rück­blick, der so selbst­re­fe­ren­ti­ell ist, dass ihn wahr­schein­lich außer mir nie­man­den inter­es­siert. Aber, hihihi, das ist ja auch mein Blog.

  1. Zuge­nom­men oder abge­nom­men? — Abge­nom­men, sagt man mir.
  2. Haa­re län­ger oder kür­zer? — Ja.
  3. Kurz­sich­ti­ger oder weit­sich­ti­ger? — Kurz­sich­ti­ger.
  4. Mehr Koh­le oder weni­ger? — Mehr.
  5. Mehr aus­ge­ge­ben oder weni­ger? — Mehr.
  6. Mehr bewegt oder weni­ger? — Mehr.
  7. Der hirn­ris­sigs­te Plan? — Inner­halb von fünf Wochen eine Bache­lor­ar­beit und einen Vor­trag zu erar­bei­ten und ganz neben­bei noch 50-Stunden-Wochen zu absol­vie­ren. Hat trotz­dem geklappt, mit viel Kaf­fee und Red Bull intra­ve­nös.
  8. Die gefähr­lichs­te Unter­neh­mung?Fast über das Dach klet­tern, um den Kater zu ret­ten, der mein­te, einen Abend­spa­zier­gang unter­neh­men zu müs­sen. Mich dann doch dafür ent­schie­den, ein­fach bei den Nach­barn zu klin­geln.
  9. Die teu­ers­te Anschaf­fung? — Das Auto, immer noch, sozu­sa­gen, hat­te die­ses Jahr zum ers­ten Mal Kun­den­dienst. Es wur­de vier­stel­lig.
  10. Am meis­ten tele­fo­niert mit …? — Vater.
  11. TV-Serie des Jah­res? — Wenn wir mal How I Met Your Mother raus­las­sen? Dann wird’s schon dünn. Big Bang Theo­ry natür­lich, Glee war immer ganz nett für neben­bei, dazu die Klas­si­ker Two And A Half Men, Fami­ly Guy und natür­lich Die Simp­sons. Viel Zeit für Gänsefüßchen-unten-TV-Gänsefüßchen-oben hat­te ich nicht die­ses Jahr.
  12. Erkennt­nis des Jah­res? — Mehr reden, weni­ger grü­beln, mehr han­deln und weni­ger akzep­tie­ren, was einem nicht gefällt. Unglaub­lich, wie weit einen das bringt.
  13. Bes­te Idee/Entscheidung des Jah­res? — Beim Staffel-Triathlon anzu­tre­ten.
  14. Schlimms­tes Ereig­nis? — Gab’s.
  15. Schöns­tes Ereig­nis? — Es gab mehr schö­ne als schlim­me. Und solan­ge die Bilanz am Ende posi­tiv ist, ist alles noch gut.
  16. Stadt des Jah­res? — Köln. Aus Prin­zip mitt­ler­wei­le. (Neue Städ­te in mei­nem Port­fo­lio übri­gens: Gel­sen­kir­chen (wenn man von Schal­ke mal absieht), Essen, Rem­scheid und sol­che Ruhr­pott­sa­chen. Lus­tig.)
  17. Getränk des Jah­res? — Nichts neu­es. Eigent­lich woll­te ich an die­ser Stel­le Club Mate schrei­ben, aber … naja.
  18. Essen des Jah­res? — Indisch, ein­mal so gene­rell. Ich habe es lie­ben gelernt. Und selbst­ge­mach­te Pas­ta, die schmeckt tat­säch­lich ein­fach nur bes­ser.
  19. Das beein­dru­ckends­te Buch? — Beein­druckt hat mich Anke Grö­ners „Nudel­di­cke Deern“ schon. Auf eine Art.
  20. Der ergrei­fends­te Film? — Ergrei­fend nicht, aber posi­tiv über­rascht hat mich „The Soci­al Net­work“.
  21. Die bes­te Musik?Lukas Hein­ser schreibt: „Eine Aus­sa­ge wie ‚Du hast die Art ver­än­dert, wie Du mich küsst‘ wür­de man ohne zu Zögern dem Werk der Andrea Berg zuord­nen. Auf Eng­lisch taugt es beim Rap­per Examp­le zu einem der bes­ten Songs des Jah­res.“ Dem ist kaum was hin­zu­zu­fü­gen. Es ist tat­säch­lich der ein­zi­ge Fünf-Sterne-Song, der bei mir hin­zu­ge­kom­men ist. Und die Kon­kur­renz war nicht gering. Mag an der hohen Emo­tio­na­li­tät lie­gen, die ich mit die­sem Lied ver­bin­de. (Aber eigent­lich ist das Alter, in dem ich mich für ein­zel­ne gern gehör­te Songs schäm­te, auch vor­bei.)
  22. Das schöns­te Kon­zert? — Schon wie­der ein gan­zes Jahr ohne ein ein­zi­ges Kon­zert ver­gan­gen. Das muss sich drin­gend ändern.
  23. Wort des Jah­res? — Bache­lor­ar­beit. (Urgs.)
  24. Die meis­te Zeit ver­bracht mit …? — K. (Tat­säch­lich wahr­schein­lich mit mei­nem Kol­le­gen, aber irgend­wie ist das was ande­res.)
  25. Die schöns­te Zeit ver­bracht mit …? — K. und ein paar bestimm­ten (neu­en) Kol­le­gen.
  26. Ver­liebt? — Immer wie­der.
  27. Vor­herr­schen­des Gefühl 2011? — Auf­bruch. Umbruch. Stress. Genervt­heit. Unsi­cher­heit.
  28. 2011 zum ers­ten Mal getan? — Bache­lor­ar­beit geschrie­ben.
  29. 2011 nach lan­ger Zeit wie­der getan? — Selbst­be­wusst­sein auf­ge­tankt.
  30. Drei Din­ge, auf die ich gut hät­te ver­zich­ten kön­nen? — Drei Mona­te im Som­mer. Stress. Genervt­heit.
  31. Die wich­tigs­te Sache, von der ich jeman­den über­zeu­gen woll­te? — Puh, kei­ne Ahnung.
  32. Das schöns­te Geschenk, das ich jeman­dem gemacht habe? — Eine Rei­se. Jeden­falls zwi­schen­zeit­lich schien das eine gute Idee zu sein.
  33. Das schöns­te Geschenk, das mir jemand gemacht hat? — Zunei­gung. Aner­ken­nung. Ver­ständ­nis.
  34. 2011 war mit einem Wort …? — Durch­schnitt­lich.1

2012 darf ger­ne bes­ser wer­den. Den­noch kann ich mich nicht beschwe­ren. Viel­leicht war 2011 ein­fach zu bewe­gend in vie­ler­lei Hin­sicht, als dass man auch noch auf die Qua­li­tät der ein­zel­nen Schrit­te ach­ten konn­te. Ver­steht mich nicht falsch, ich bin sehr zufrie­den, wie alles zur­zeit ist. Aber der Weg in die­sem Jahr war stei­nig.

Außer­dem im Jahr 2011 geschrie­ben:

  1. Sei­en wir ehr­lich. Auf der Welt war 2011 genug los, da kann es mei­nem beschau­li­chen Leben ruhig auch mal ein Jahr durch­schnitt­lich zuge­hen.

* * *

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