1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg 2:5 Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt

0:1 Bar­net­ta (21., Aigner)
0:2 Jose­lu (49., Aigner)
0:3 Mad­lung (53., Lanig)
1:3 Drmic (64., Cam­pa­na)
2:3 Cam­pa­na (72., Plat­ten­hardt)
2:4 Jose­lu (88., Kad­lec)
2:5 Kad­lec (90+2., Jose­lu)
Rot: Pino­la (FCN, 80., Not­brem­se)

Man wirft mir sehr gro­ßen Pes­si­mis­mus vor, aber abge­se­hen von der Tat­sa­che, dass wir nun drei Spie­le hin­ter­ein­an­der gegen die direk­te Abstiegs­kon­kur­renz ver­lo­ren haben, kann ich auch in der Spiel­wei­se kein Poten­ti­al ent­de­cken, das uns bei den noch fol­gen­den „Sechs­punk­te­spie­len“ ret­ten soll­te.

Klar könn­te man jetzt anfüh­ren, dass der dop­pel­te Tor­schüt­ze Jose­lu vom Platz hät­te flie­gen müs­sen, als er etwa 20 Minu­ten nach Anpfiff Petrak deut­lich mit dem Ell­bo­gen ins Gesicht schlug, sodass der kurz dar­auf mit Gehirn­er­schüt­te­rung und Nasen­bein­bruch aus­ge­wech­selt wer­den muss­te. Aber selbst dann hät­ten wir noch ver­lo­ren. Die kom­plet­te ers­te Halb­zeit und gro­ße Tei­le der zwei­ten Hälf­te haben wir ein­fach nichts auf die Rei­he gebracht. Wie letz­te Woche schon zeig­te uns der Geg­ner, wie man kämp­fen soll­te. Die Club-Spieler hin­ge­gen waren mut­los, kraft­los, gin­gen nie einem ver­lo­re­nen Ball hin­ter­her, lie­ßen sich all­zu leicht beim Spiel­auf­bau stö­ren und konn­ten schon weit vor dem geg­ne­ri­schen Straf­raum zuver­läs­sig gestoppt wer­den.

Was mir den Mut nimmt, noch an eine Wen­de zum Guten zu glau­ben, ist genau die­se Art, wie der Club neu­er­dings auf­tritt. In gro­ßen Tei­len der sieg­lo­sen Hin­run­de und natür­lich in den ers­ten Spie­len nach der Win­ter­pau­se war zu sehen, wel­ches Poten­ti­al die­se Mann­schaft hat, wie gut sie eigent­lich sein könn­te und wie wenig Sor­gen man haben müss­te. Die­ses Bild ver­mis­se ich schon seit dem Spiel gegen Braun­schweig, wo es – von dem Dop­pel­schlag nach dem Sei­ten­wech­sel abge­se­hen – nur noch der Fak­tor Zufall war, der uns vor Schlim­me­ren bewahr­te.

Der Effekt Ver­beek ist schon län­ger ver­pufft. Es wür­de aber schon rei­chen, wenn es noch einen Effekt Kampf­be­reit­schaft gäbe. Mitt­woch geht es gegen Stutt­gart, am Sams­tag dar­auf gegen Frei­burg. Tage der Wahr­heit. Wenn wir am Ende die­ser Woche mit weni­ger als drei Punk­ten aus die­sen zwei Spie­len daste­hen, kön­nen wir end­gül­tig für die zwei­te Liga pla­nen.

Letz­te 10 Bundesliga-Spiele: USSNSSNNN–N
Tabel­len­platz: 17 (Vor­wo­che: 15; 23/35 Punk­ten; Abstand zur Rele­ga­tion: ±0 Punk­te, -5 Tore)
Ten­denz: Aku­te Abstiegs­ge­fahr (Hoch­rech­nung: 30 Punk­te)
Nächs­tes Spiel: Mitt­woch, 26. März, 20:00 Uhr, zuhau­se gegen Stutt­gart (15.)

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