1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg 1. FC Nürn­berg 2:1 1. FC Kai­sers­lau­tern 1. FC Kaiserslautern

1:0 Er­ras (19., Füllkrug)
1:1 Böd­vars­son (22., Colak)
2:1 Stie­ber (88., Blum)
Gelb-Rot: Stie­ber (FCN, 89.)

Der Club schul­det mir min­des­tens drei Le­bens­jahre. Aber es hat sich ge­lohnt. Vier Spiele in­ner­halb von zwölf Ta­gen. Drei Siege und ein Un­ent­schie­den ist das Re­sul­tat die­ser in­ten­si­ven Fuß­ball­tage. Es hätte selbst der op­ti­mis­tischste Op­ti­mist nicht ge­glaubt, dass der Club wei­ter so er­folg­reich ist.

Kai­sers­lau­tern hatte ei­gent­lich mehr vom Spiel. Die recht frühe Füh­rung gli­chen sie schnell aus und wa­ren oft drauf und dran, das Sieg­tor zu schie­ßen. Dann mus­ste Ra­phael Schä­fer noch ver­letzt vom Platz und die bö­sen Stim­men dran­gen in den Kopf. Lau­tern war wei­ter am Drü­cker und ei­gent­lich stand nur die Frage im Raum, ob wir das Un­ent­schie­den hal­ten kön­nen oder zum ers­ten Mal in die­ser Sai­son zu­hause ver­lie­ren.

Was in die­ser Sai­son, in die­ser seit fünf­zehn Spie­len be­stehen­den Se­rie aber pas­siert: Wir hör­ten nicht auf, pro­bier­ten es im­mer wie­der. Und hat­ten dann das nö­tige Glück. Stie­ber staubte er­folg­reich ab. Dass er sich in der Eu­pho­rie das Tri­kot vom Leib riss und des­we­gen mit Gelb-Rot vom Platz mus­ste, ist im Nach­hin­ein eine lus­tige Rand­be­mer­kung. Sie machte es dem ge­mei­nen Fan aber nicht leich­ter, die letz­ten Mi­nu­ten zu über­ste­hen, in de­nen so­gar Ra­kovsky mit ei­ner Pa­rade glänzte und da­mit den Sieg zu­hause hielt.

Ver­schnau­fen.

Letzte 10 Bundesliga-Spiele: SSSSSUUSS–S (Sai­son ge­samt: 13 S, 8 U, 4 N)
Tabel­len­platz: 3 (47 Punk­te; Vor­wo­che Platz 3)
Ten­denz: Auf­stiegs­kan­di­dat (Platz 2: 0 ↑, Platz 4: +5 ↓) (Stand Frei­tag)
Nächs­tes Spiel: Frei­tag, 11. März 2016, 18:30 Uhr, aus­wärts ge­gen Bie­le­feld (13.)

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