VfR Aalen VfR Aalen 1:2 1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg

0:1 Füll­krug (11., Syl­vestr)
0:2 Füll­krug (60.)
1:2 J. Gja­su­la (64., Foul­elf­me­ter, Qua­ner)
Gelb-Rot: Bul­thuis (90+2., FCN)

Mit­ten im Jahr endet die Hin­run­de. Weil die 2. Liga zwei Wochen frü­her star­te­te, ist sie auch zwei Wochen vor der Win­ter­pau­se schon mit den Hin­spie­len durch. Das heißt aber nicht, dass die Club-Spieler jetzt schon Weih­nachts­fe­ri­en hät­ten, sie müs­sen trotz­dem noch zwei Mal ran – sogar in einer Eng­li­schen Woche.

Das letz­te Hin­run­den­spiel also ende­te ver­söhn­lich. Mit dem zwei­ten Sieg in Fol­ge gegen einen schwa­chen Geg­ner hat­te der Club kaum Mühe. Gleich den ers­ten ernst­zu­neh­men­den Angriff ver­wan­del­te Füll­krug nach Vor­la­ge Syl­vestr per Kopf. Im Anschluss ver­wal­te­te die Mann­schaft den Vor­sprung und konn­te nach dem Wech­sel sogar 2:0 in Füh­rung gehen, als aber­mals Füll­krug mit einer Mischung aus Glück und Kön­nen einen direk­ten Frei­stoß im Aale­ner Gehäu­se unter­brach­te.

Nur kurz dar­auf ver­ur­sach­te Bul­thuis einen dum­men Elf­me­ter, der den Gast­ge­bern Schwung gab. Es hät­te gut noch zum Aus­gleich kom­men kön­nen, ein wenig Glück war da schon unse­rer­seits dabei. Kurz vor Abpfiff emp­fahl sich eben­je­ner Bul­thuis dann auch noch für ein Straf­trai­ning, nach­dem er für eine voll­kom­men unnö­ti­ge Rem­pe­lei mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wur­de.

Ins­ge­samt eine zufrie­den­stel­len­de Vor­stel­lung. Dass wir schon wie­der eini­ge Din­ger vor­ne haben lie­gen las­sen und gene­rell gegen eine eher schwa­che Mann­schaft zu wenig Chan­cen erspielt haben, das ist nichts Neu­es. Mut macht, dass die Defen­si­ve mitt­ler­wei­le gefes­tigt erscheint und die Gegen­to­re nur noch selbst gemacht wer­den – direkt oder indi­rekt. Aber die Null dürf­te auch ger­ne mal wie­der ste­hen.

Der Club been­det die ers­te Halb­se­rie mit 23 Punk­ten. In der 1. Bun­des­li­ga wäre das respek­ta­bel gewe­sen, Platz neun, da kann man als 1. FC Nürn­berg nicht meckern. In der 2. Liga ist es zu wenig für die eige­nen Ansprü­che. Aber ein zar­ter Auf­wärts­trend ist erkenn­bar, und wenn wir uns die nack­ten Zah­len mal anse­hen, war alles auch schon ein­mal schlim­mer: Der Abstand zur Rele­ga­ti­on „nach unten“ beträgt acht Punk­te, „nach oben“ nur sechs. Und Fürth ist auch zwei Punk­te hin­ter­her. ;)

Letz­te 10 Bundesliga-Spiele: SUSNUNSNS–S
Tabel­len­platz: 9 (23 Punk­te; Vor­wo­che: Platz 12)
Ten­denz: Mit­tel­feld (Rele­ga­ti­ons­ab­stän­de: 8 ↓, 6 ↑)
Nächs­tes Spiel: Mitt­woch, 17. Dezem­ber, 17:30 Uhr, aus­wärts gegen Aue (17.)

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